Wer hat der kann.

Ich hab nichts aber ich könnte alles besser. Zugegeben, dieser Satz ist eine Hommage an meine ehemalige Dozentin und Gepa Hinrichsen, die in meinen htk-Zeiten einen großen Einfluss auf mich hatte und immernoch hat. Ihr Kredo: ich könnte alles besser! Ich laufe oft durch die Welt und frage mich wer er denn nun besser hat. Der junge Mann mit perfekt beherrschter Etikette, charmantem Lächeln, Abitur vom Eliteinternat und finaziellem Backround von dem manch Festangestellter träumt. Oder doch ich. Sicher mein fiktives Gegenüber Karl hat genug Geld, Kontakte und internationale Erfahrung von Auslandsreisen um schließlich BMW 5er Frau Haus und Kinder durch einen sicheren Job in Logistik-, Finanz- oder FMCG-Branche zu finanzieren. Aber was ich immer öfter feststelle ist, das echter Reichtum in der Freiheit liegt Ziel, Weg und den Maßstab selbst zu legen. Wenn man den Kontext mal bewusst mit in die Analyse mit einbezieht fällt auf, dass Karls weg schon lange bevor er darüber urteilen konnte festgelegt wurde. Er hat erfolgreich zu sein und einen anständigen Beruf auszuüben um später dem eben zitierten und tradierten Bild einer Familie zu entsprechen. Ganz ehrlich. Der tut mir leid. Ich komme aus einfachen bürgerlichen Verhältnissen. Keine Barrieren für Bildungsweg und Berufswahl zeichnen meine Erziehung und mein Aufwachsen auf.

Ich darf alles wollen, will alles dürfen, mache was ich will und mache es besser als die meisten. Weil ich will!

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