Identität zwischen Selbstironie und Aktivismus

Auf der heutigen Open Scource der Account Planning Group Deutschland gab es so einige interessante Vorträge. Begonnen mit Raul Krauthausen, einem bewundernswerten Menschen der durch einen Rollstuhl viele Vorzüge des Lebens wahrnehmen darf, die ihm sonst verwehrt geblieben wären, drehte sich die Veranstaltung in allen Beiträgen um Identität. Nachdem ich ursprünglich angenommen hatte es handele sich bei diesen Publikum vor allem um Marken, offenbarte sich ein deutlich höherer Anspruch in den Vorträgen. Alle Referenten hatten einen Hauch von „Ihr Planner und Strategen könnt mir eurer Arbeit die Welt verbessern und deswegen wollen wir dass ihr uns zuhört!“. Es wurden einem neue Perspektiven aus sich von körperlich und geistlich eingeschränkten, feministischen und transidentitären Menschen nahegebracht zu denen man aus eigener Kraft wohl kaum gefunden hatte. Die Identität, sozusagen der menschliche Insight, stellt einen immer wieder wieder vor neue Rätsel und gedankliche Herausforderungen. Dabei tut es gut den Horizont durch derartige Perspektivwechsel zu erweitern.

Das oben abgebildete Piktogram, das Raul Krauthausen mit den Sozialhelden zu etablieren versucht gehört für mich zu den wegweisendsten Projekten mit dem Ziel Vorurteile gegenüber Minderheiten positiv zu prägen. Ich werde es versuchen den Barrierefreien LandPark Lauenbrück von der Integration dieser Zeichensprache zu überzeugen. Am Abend haben wir bei schönem, wenn auch windigem, Wetter im Strand Pauli gegrillt und bei dem ein oder anderen Bierchen den Input des Tages verdaut.

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