Fashion-on-Demand

Es ist kein Geheimnis, dass sich unsere Generation von den klassischen Statussymbolen wie Autos entfernt. Smart ist das neue Cool und Reichtum wird von Zugang abgelöst. Der Modebranche spielt der Trend der Fast-Fashion (Zukunftsinstitut) in die Taschen, doch schon bald könnte sich das System gegen Hersteller wie H&M und Zara drehen. In einer Zeit in der Marken immer wichtiger werden, immer teurer und gleichzeitig einen Hang zur Kurzweiligkeit entwickeln bleibt es eine Frage der Zeit bis die ersten Premium-Marken in „Fashion-on-Demand“ investieren. Ein Modell dass in die Tüte gesprochen wie folgt aussehen könnte:
Die Ausgangssituation: Ich fahre für einen Tag nach Berlin/München/Frankfurt mit der Bahn und möchte dort nach einem heißen Sommertag in Kurzer Hose in Shirt am Abend Casual Chick ausgehen und brauche dafür ein Outfit. Da ich natürlich nicht mit dem Auto in der Stadt unterwegs bin ist es keine Alternative Sacko, Hemd, Hose und den restlichen Kram unzerknittert mit mir zu führen und ohne Hotelzimmer habe ich auch keine gute Gelegenheit mich herzurichten.

„Ich brauche Mode an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit und eine Umkleide“

Ein Lösungsansatz:
Ein Fashion-on-Demand Store. Ein Herrenausstatter der überregional agiert und junge Männer mit Mode für jede Gelegenheit versorgt. Selbstverständlich braucht es eine App mit der ich Outfit und Termin vorher buchen kann. Möchte ich beispielsweise meine eigenen Klamotten mit dem Outfit kombinieren kann ich sie fotografieren und dem Modeberater zukommen lassen und mir ein darauf basierendes Outfit zusammenstellen lassen. Größen werden beim erstmal alle vermessen und in eine Datenbank eingepflegt. Es sind verschiedene Geschäftsmodelle denkbar.

A: Ich kann mir einkomplettes Outfit für z.B 50€ + 10€ Reinigung leihen. Meine anderen Klamotten werden bis zur Rückgabe aufbewahrt. Für Schäden muss ich aufkommen.

B: Ich weiß, dass ich den Service regelmäßig beanspruche und investiere 350€ im Jahr in eine Flatrate, die Schäden und Wäscherei nicht abdeckt.

Brand Academy in Kopenhagen

Von Donnerstag bis Sonntag waren  wir mit 37 unserer Studenten in Kopenhagen und haben unter anderem CarlsbergUiWEDesignit und die IDna Group besucht. Neben vieler Eindrücke aus einer ganz anderen Markenwelt ist auch die Stadt mit ihren Museen und Möglichkeiten zum Feiern erkundet worden. Sogar zwei Professoren durften uns auf dem selbst organisierten Trip begleiten!

Zu Gast bei Ratsherrn

Vorgestern war ich zu einer Brauereibesichtigung bei Ratsherrn in den Schanzenhöfen Hamburgs. Ratsherrn ist eine sehr alte Marke, die ursprünglich zu der Bavaria St. Pauli Brauerei und damit zur Holsten Brauerei gehörte, jedoch aus kartellrechtlichen Gründen abgegeben werden musste und nun zur Nordmann Unternehmensgruppe gehört. Ereignet hatte sich die Besichtigung, da wir Ratsherrn als Sponsor für das Heimat Festival gewinnen konnten. Nach einer ausgiebigen und herzlichen Verköstigung kann ich nun behaupten, dass das Bier nicht nur lecker schmeckt. Die Marke macht richtig Spaß. Ein hervorragendes Beispiel für das Zusammenspiel von Strategie, Philosophie und Kommunikationsdesign. Das Markenerlebnis vor Ort prägt einen positiv und nachhaltig. Ich kann jedem nur wärmstens ans Herz legen die Ratsherrn Brauerei und im Anschluss das Alte Mädchen (das dazugehörige Restaurant) aufzusuchen!