Brand Disk

Ein Modell hat immer die Aufgabe zu vereinfachen. Marken-Positionierungsmodelle stehen vor dem Problem einen Krieg mit drei Fronten zu bestreiten. Auf der einem Seite ist eine Marke so umfangreich geprägt von verschiedensten Parametern, dass es schon Schwierigkeiten bereiten kann dieses positive Vorurteil in (möglichst wenige aber dafür präzise) Worte zu fassen. Des Weiteren kämpfen Marken steht’s mit dem zeitlichen Wandel, der durch Trends, alternde oder sterbende Zielgruppen ihren Untergang besiegeln kann. Und drittens wirken statische Positionierungsmodelle, die in der Markenwirtschaft Anwendung finden, den beiden ersten Eigenschaften entgegen. Die Flut an Einflüssen wird auf die wesentlichen reduziert (die Grenze ist schwammig) und der zeitliche Faktor und damit stufenlose Veränderungen finden keine Berücksichtigung. Aus dieser Problematik resultiert die Notwendigkeit für flexible Markenpositionierungsmodelle, bei denen man auch mal ein einem kleinen Regler drehen kann um aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Ich glaube, dass ein Marken-Positionierungsmodell nicht ohne die Parameter Trends und Preisstellung auskommen kann.

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