APG Planning Basics

Ende März war ich auf dem Seminar APG Planning Basics. Diesmal kein Workshop aber dennoch interaktiv. Den Anfang machte Matthias Eylers von +Knauss. Er stellte an verschiedenen Beispielen dar welche Mentalität Strategen haben, woher sie kommen und welche Frage sie sich immer stellen: „warum?“

Er machte auch einen anderen wichtigen Punkt als er sagte er klaue gern. Eine Idee muss nicht schlecht sei weil es sie schon ein mal in anderem Kontext gab.

Tom Davis, Digital Strategy Director und Kollege in der Hirschengroup machte den Unterschied zwischen klassischer Kommunikationskonzeption von Werbern und der Herangehensweise von digitalen Strategen klar. Während sich zuerst genannte immer auf eine perfekte und neue Idee stürzen hat für Ihn die Relevanz und spätere Integration der Konzeption höchste Priorität um den Konsumenten ins Zentrum zu rücken. Mit interessanten Cases unterstrich er, wie digitale Lösungen einer Marke zu größerer Relevanz verhelfen können. So geschehen mit Sneakerpedia.

Laura Nonnenmacher von der Strategieagentur Diffferent hatte das Vergnügen uns die klassischen Vorurteile gegenüber herkömmlicher Marktforschung zu widerlegen. Anhand toller Beispiele zeigte sie auf welche Art sie Probleme und Bedürfnisse von Zielgruppen ermittelt und outete sich als ein Fan der qualitativen Methoden. Sie unterstrich auch, dass es besonders darauf ankomme die richtigen Fragen zu stellen und verdeutlichte das an dem oft zitierten Beispiel von Henry Ford, der sagte:“hätte ich die Leute gefragt was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.“

Ich habe vor allem mit genommen, dass ich noch tiefer in das Thema einsteigen möchte und unbedingt mal hinterm Spiegel bei einer Fokusgruppen stehen möchte. Außerdem gab es noch einen Vortrag zum Thema Design Thinking aber auch danach habe ich als ursprünglicher Designer Schwierigkeiten mehr als ein Buzzword darin zu sehen. Dank gilt meinem geschätzten Kollegen Marcel Schwarzkopf, der das Event maßgeblich organisiert hatte.